Eine Ode an die Basics - Selbstgenäht Nr. 05/18 - Plantain von Deer&Doe

Am letzten Wochenende hatte ich wieder das Glück an einer Annäherung, organisiert von der lieben Alex von Mamamachtsachen, teilzunehmen. Die letzten Jahre war ich immer an der Ostsee dabei (Sewing by the sea), doch da ich dieses Jahr zu diesem Zeitpunkt meinen kleinen Mann noch nicht komplett beim Papa lassen konnte, bin ich nach Würzburg zur Annäherung Süd gefahren.


Diese gemeinsam verbrachten Tage werden nicht umsonst liebevoll Nähnerdklassenfahrt genannt, denn das ist es im Grunde: Eine Gruppe nähbegeisterter Frauen trifft sich in einer Jugendherberge und widmet sich ein ganzes Wochenende dem gemeinsamen Lieblingshobby.
Es wird genäht, über das Nähen geredet, Inspiration für neue Nähwerke gesammelt, Stoff getauscht, das Genähte von anderen ordentlich begrabbelt (Stoffprobe natürlich...) und auch anprobiert.
Ich fahre jedes Mal im absoluten Nähnerdflausch nach Hause, möchte sofort meine 100 neuen Projektideen umsetzen und freue mich schon auf das nächste Mal!

Kreatives Chaos können wir!

Meine Ergebnisse des Wochenendes möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten und sie euch nach und nach hier auf dem Blog präsentieren.

Im Gegensatz zu manchen sehr aufwendigen Projekten (ich muss mir jetzt leider mehrere Mäntel und Jacken nähen) habe ich nichts Spektakuläres vorbereitet. Das liegt hauptsächlich daran, dass mir ein Blick in meinem Kleiderschrank verraten hat, dass ich dringend Oberteile benötige.

Ich hatte mich also im Vorfeld dazu entschieden, eine kleine Massenproduktion zu starten und meine Basicgarderobe aufzustocken. Ich habe bei weitem nicht alles zugeschnitten, was ich geplant habe und auch nicht alles fertig genäht, bin aber trotzdem sehr zufrieden mit meiner Ausbeute.


An dieser Stelle möchte ich eine Lanze für die selbstgenähten Teile brechen, die in der DIY-Szene meiner Meinung nach etwa stiefmütterlich behandelt werden: Die Basicsachen, die viele nähen, aber vielleicht ungerne zeigen, da man vermuten könnte, es lohnt sich nicht, sie zu präsentieren, darüber zu schreiben und sich darüber hinaus andere wahrscheinlich auch gar nicht dafür interessieren.

Vielleicht gehe ich auch nur zu stark von mir aus, aber ich denke, dass die Basics genauso eine Daseinsberechtigung haben wie alle anderen, aufwendigen Projekte da draußen.

Es folgt meine persönliche Ode an die Basics, denn es sind Teile:
Die immer gehen
Die sich in den Kleiderschrank ohne Probleme einfügen
Mit denen man sich gut angezogen fühlt
Die vielleicht nicht immer durch aufwendige Details aufwarten, aber durch schöne Muster oder tolle Stoffe
Shirts, in denen man rein schlüpft und sich sofort wohl fühlt
Cardigans und Pullover, die zum Kuscheln einladen
Röcke, Hosen, ... die sich super kombinieren lassen
Einfach Teile, die jedes Outfit komplett machen!

Mein Basic auf den Fotos ist das Shirt Plantain von Deer&Doe. Ich weiß gar nicht, wie oft ich dieses Oberteil schon aus verschiedensten Stoffen genäht habe. Es passt ohne Änderung, kneift nirgendwo, ist durch seine Schlichtheit mit so vielen Stoffen kombinierbar und ich persönlich kann, ohne groß darüber nachzudenken, nach einem meiner Plantains greifen und es anziehen. Egal, ob zur Arbeit, zu Hause oder zum Schlafen. So toll kann ein Basicteil sein!

                                                                                   
Diesen Blogbeitrag verlinke ich beim Memademittwoch am 03.10.2018 und beim Sewlala am 04.10.2018.

Kommentare

  1. Gut, dass du eine Lanze für die Basics brichst. Ich sollte ich auch mal dringend wieder daran begeben,für den Sommer bin ich mit Kimono Tees gut gerüstet, bei langärmelige geht noch was! Lg, Birgit

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  2. Oh, ich hätte sehr gerne mehr Basicteile und Du hast ja ganz schön viele in Würzburg genäht. Sie sehen alle sehr gut aus und ich habe mich auch gefreut, Dich kennenzulernen.
    Liebe Grüße, SaSa

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